Stammtisch „Fähre-Langel“
Stammtisch „Fähre-Langel“ 

Nickname..........Werner (Erner)  (Nordlichterstammtisch)
Vrcc-Nummer...17947
Motorrad............Valkyrie, schwarz/silber Bj.1999


1. Wann habe ich das erste mal von der F6C erfahren?

Im März 1998 flog ich mit 3 Freunden (u.a. auch Ede) nach Florida um einen Motorrad-Urlaub zu machen. Wir hatten von Deutschland aus über ein Reisebüro Harley´s angemietet.
An der Verleihstation angekommen standen dort 4 Buell´s für uns bereit.
Das war natürlich nicht das was wir wollten und was wir gebucht hatten. Der Vermieter erklärte uns das zur Zeit die Bike-Week in Daytona sei und er keine Harley´s da hätte da sich einige bei ihm eine geliehen hatten um nach Daytona zu fahren.
Nachdem wir gedroht hatten keine der Buell´s zu nehmen sondern uns lieber ein Cabrio mieten würden bat er uns kurz zu warten und ging weg.
Nach ca. 5 Minuten hörte ich dann den Klang eines Motorrades welchen ich vorher noch nie gehört hatte und kurz darauf kam der gute Mann auf einer 97er rot/weißen Tourer um die Ecke gefahren.
Kurz darauf stellte er dann noch eine zweite, identisch aussehende Valk daneben.
So hatten wir 4 dann 2 Valkyrie´s und 2 Buell´s zur Verfügung.
Da wir die Motorräder für 7 Tage angemietet hatten wollten wir es dann so machen das wir nach 3,5 Tagen die Moped´s tauschen wollten so das jeder mal in den Genuss kam die Valk zu bewegen.
Leider ging dieses aus Versicherungstechnischen Gründen nicht wurde uns erklärt und so blieb uns nichts anders übrig als zu losen wer ein Valk fahren durfte, bzw. wer eine Buell fahren musste.
Nun mache ich es kurz. 
Mein Freund Ede fuhr Valk und ich Buell.

 





Seit diesem Urlaub ging mir die Valk nicht mehr aus dem Kopf.

Nur hatte ich ein kleines Problem, Gudrun fand die Idee eines Motorradkaufes nicht so gut............

Ein Jahr später machte dann mein Sohn Marc seinen Motorrad-Führerschein und da musste er natürlich ein Moped haben.
Mein Problem war allerdings das er ja nur 34 PS bewegen durfte.

Nach dem studieren einiger Motorradzeitschriften sollte es dann eine Suzuki SV 650 werden.
Ich also an einem Freitag im Mai 1999 zu unserem Motorradhändler in den Nachbarort um eine SV zu bestellen.
Als ich auf den Hof kam stand da eine blau/creme farbige F6,
2 Monate alt und ca. 2.600 Km gelaufen mit Ledertaschen und Original-Scheibe.
Als ich so um die Dicke herum ging kam der Chef und frage mich ob er sie denn mal anlassen sollte.

Nee sagte ich, kenn ich das Teil.

Könnte ich für 22.300.- DM kaufen meinte er dann und startete sie.
Nee lass mal war meine Antwort, ich komme wegen der SV 650 für meinen Sohn. Er darf doch nur 34 PS fahren.

Er gab mir dann den Prospekt und den Preis für die Suzuki und ich fuhr wieder nach Hause, nicht ohne mir die Dicke noch ca 15 Minuten an zu schauen.
Die Nacht hab ich dann kaum geschlafen......... 

Am nächsten Tag bin ich dann gegen 10.00 Uhr wieder hin mit der Absicht mir die F6 noch einmal genauer an zu schauen.

Wie erkläre ich das nur Gudrun............

Als ich auf den Hof kam war die Dicke nicht zu sehen.
ich natürlich gleich zum Chef und gefragt wo sie steht.

Gestern Nachmittag noch verkauft war seine knappe Antwort.

Wie verkauft????

Da kam einer mit seiner Goldwing zur Inspektion und der hat die Dicke gleich gekauft, kannst die Goldwing kaufen meinte er dann.
Ich hab dankend abgelehnt und die SV 650 für meinen Sohn bestellt.

Etwas Gutes hatte es aber, ich kam gegenüber Gudrun nicht in Erklärungsnot..................

Die nächsten 2 Jahre hab ich dann mal ab und zu die SV bewegt, aber das Wahre war es nicht.
Auch nicht als im 3. Jahr die PS-Begrenzung heraus kam und das Moped dann 72 PS hat

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2. Wann habe ich mir meine F6C gekauft? (Es wäre schön, wenn hier ein Foto von der jetzigen oder damaligen F6C eingebracht würde)
 

Im Mai 2002 war es dann soweit.
Ich sagte meinem Sohn das ich die SV verkaufe und ne Dicke kaufe. Auf die Frage was das denn für ein Motorrad sei zeigte ich sie ihm im Internet.
Na ja meinte er, dann fahr ich halt kein Motorrad mehr.
weil, mit so etwas macht Motorrad fahren sicher keinen Spass.

Ich dann also wieder zu meinem Händler im Nachbarort und ihm erzählt das ich eine F6C brauche und er dafür die SV in Zahlung nehmen muss.

Ok meinte er, er würde sich mal bei seinen Händlerkollegen umhören ob jemand so ein Teil stehen hätte.

Am nächsten Tag rief er mich dann an und meinte das er eine bei einem Händlerkollegen in der nähe von Osnabrück bekommen könnte.

Bj: 1999 und 4.300 km gelaufen in schwarz/silber, top gepflegt mit Scheibe und einigen Chromteilen dran für 10.200.- Euro.

Ich hab ihm dann gesagt das er mal sehen solle das wir ein Foto bekämen und bin dann gleich ins Internet um zu schauen wie die Dicke in schwarz/silber aussieht.
Am Nachmittag war dann das Foto da und ich habe sofort zu geschlagen.
Leider musste ich dann noch 2 Wochen warten da der Vorbesitzer sie erst abgeben wollte wenn sein neues Motorrad da ist.
Was können 2 Wochen doch lang sein.
Der Vorbesitzer hat sie übrigens verkauft da er (ca. 165 groß, 70 kg schwer 63 Jahre alt und mit 60 die Dicke gekauft nach 35 Jahren Motorradabstinenz) die Valk wegen ihres Gewichtes nicht bändigen konnte. Er lag 2 mal unter der Maschine und hat sich deswegen nach einer anderen umgeschaut bzw. ein anders Motorrad gekauft.

Hier nun ein Foto wo meine Valk (die links ist meine, die rechte ist die von Ede) in dem Zustand zu sehen ist wie ich sie gekauft habe. 




Im Februar 2007 habe ich mir dann eine 2. Valkyrie (Tourer) gekauft die seitdem bei meiner Cousine in den USA (Alabama) steht.

 

Baujahr 1997 in gutem Zustand mit 14.600 Meilen auf der Uhr für 6.100.- Dollar, damals umgerechnet ca. 4.700 Euro.

 

 

 

3. Wann habe ich habe ich das erste mal etwas vom VRCC Deutschland gehört?

Nachdem ich dann mit Ede 2002 so einige kleine Touren (VRCC war uns nicht bekannt) gefahren bin kam der erste Winter wo unsere Valk´s mit Saisonkennzeichen in der Garage standen.
Es muss wohl im November oder Dezember 2002 gewesen sein als Ede die VRCC-Seite im Netz entdeckte.
Nachdem wir uns dort angemeldet hatten wurde die Seite dann eigentlich täglich besucht und man lernte (wenn auch nur im Netz) ne Menge Leute kennen die, so war jedenfalls der Eindruck auch alle Valk-Infiziert waren.
Es waren auch einige aus dem Norden dabei, u.a. Berni der recht viel schrieb.

4. Wann bin ich dem VRCC Deutschland beigetreten?

Im Februar 2003 (ich hatte auch schon meine Member-Nr. 17947 sowie mein Rückenpatch) machte Berni den Vorschlag das man sich doch mal im Norden treffen sollte.
Am 03.03.2003 war es dann so weit.
1. Stammtisch (konnte man das schon so nennen??) des Nordens in Kayhude, nördlich von Hamburg.
Aufgrund des Wetter´s fuhr ich mit dem Auto.
Man war ich gespannt die Leute einmal persönlich kennen zu lernen.
Was auch gut war, denn auf der Rückfahrt waren es 6 Grat minus und die einfache Strecke war für mich ca. 160 km lang.
Auf der Hinfahrt traf ich mich dann auf einer Autobahntankstelle mit Franky. 
Schade das er nicht mehr dabei ist!!
In Kayhude waren u.a. Berni, Valkvetter, Karlos, Dieter, Dirk und noch ein paar andere.
Ede konnte wegen Schicht nicht dabei sein.
Wir hatten einen tollen Abend und beschlossen uns von nun ab regelmäßig zu treffen.
Am 11.05.2003 trafen wir uns dann zur 1. gemeinsamen Ausfahrt im Norden.
Mittlerweile waren auch Fiffi, Burkhard, Beinhart. Lothar und ein paar andere zu uns gestoßen.
Auch beschlossen wir das wir geschlossen zum Deutschland-Treffen nach Wüstenrot fahren wollten.
Am 19.06.2003 machten wir "Nordlichter" uns dann Garmin-geführt unter Berni´s Leitung mit einigen Schleuderhalsen auf nach Wüstenrot zu unserem 1. großen VRCC-Treffen.
Dort lernte ich dann sehr viele neue Leute kennen.
Unter anderem auch Georg und Charly aus Bayern.
Auch kam, ich glaub am Freitag Nachmittag jemand mit einer grünen F6 an und fuhr auf den Parkplatz.
Es stieg dann ein etwas größerer, nicht gerader schlanker (aber das bin ich ja auch nicht) Typ ab, setzte seinen Helm ab und stülpte sich ein weißes Stirnband mit einem roten Punkt über seine Stirn.
Sah schon etwas komisch aus, jemand mit Hemd und Krawatte aber nem geilen Stirnband dazu dachte ich mir und sprach ihn an.
Wer das war ist ja wohl klar.
Abschließend ist zu sagen das ich dort viele neue Leute kennen gelernt habe und woraus richtige Freundschaften gewachsen sind. 

 

 

 

5. Welche Kontakte pflege ich heute zum VRCC?

Ich habe bislang versucht an den monatlich stattfindendem Stammtisch der Nordlichter dabei zu sein.
Die ersten beiden Spanferkelessen (daraus wurden dann die Nordlichtertreffen) der Nordlichter waren bei mir zu Hause.
Ausrichten der VRCC-Deutschlandtreffen 2004 und 2006 mit meinem
besten Freund Ede.
Auch habe ich in der Vergangenheit an etlichen regionalen Treffen teil genommen.
Der letzte Höhepunkt war der von Peter und Ruth organisierte Trip nach Florida an dem ich teil nehmen durfte.
Das Highlight steht jedoch unmittelbar bevor.
Zusammen mit Ede und Gerald versuche ich z.Zt. das 
2nd European InZane 2008 in Braunschweig zu einem unvergessenem Erlebnis für alle Teilnehmer werden zu lassen.

 

Was fahre ich heute für ein Motorrad?
Natürlich fahre ich immer noch meine Valk und ich kann mir auch nicht vorstellen jemals ein anderes Motorrad als eine Valkyrie zu fahren!!!!
Die schwarz/silberne hier und die rot/weiße in den USA.
Seit heute ist meine schwarz/silberne nun endlich so wie ich sie immer haben wollte.
Nachdem ich mir die Koffer vor knapp 2 Jahren gekauft hatte hab ich mir im August letzten Jahres in den USA noch die Reling dazu gekauft.
Ich habe Gudrun auch versprochen das nun Schluss ist mit Chrom-Teilen!!!!!!!!!!
Leider konnte ich sie erst im Februar mitbringen.
Aber im Winter brauchte ich sie ja eh nicht da ich überzeugter Saisonkennzeichen-Fahrer bin.
Heute habe ich sie dann angebaut.




Die rot/weiße sieht noch genau so aus wie auf dem Foto im Tread weiter oben.

 

 

Meine schönste Anekdote

Das ist eigentlich nicht so leicht zu beantworten da es im Laufe der Jahre doch einige Geschichten gab über die ich berichten könnte.
Ich möchte erst einmal von 2 Schlüsselerlebnissen erzählen.
Das 1. fand auf im Jahr 2003 statt.
Wir machten eine Ausfahrt nach Wunstorf, Burkhard (wo ist der eigentlich abgeblieben) hatte zu sich nach Hause eingeladen.
Wir wurden herzlich von ihm, seiner Frau und 2 riesigen Doggen (Gudrun hat normal schon Angst vor Dackeln) empfangen.
Auf der Hinfahrt trafen wir mitten auf der Autobahn dann Andy der sich extra für den Tag von Berlin aus auf den Weg machte um dabei zu sein.
Auf der dann statt gefundenen Ausfahrt hatte ich dann mein 1. Schlüsselerlebnis seitdem ich im Besitz meiner Dicken bin.
Wir waren auf irgend einer Burg um von dort oben ein bisschen die Gegend anzuschauen.
Gudrun ging dann mit der ersten Truppe zurück zu den Moped´s.
Ich natürlich mit einigen anderen später.
Sie wollte sich dann aus dem Koffer (National Cycle) etwas zu trinken nehmen doch die Schlüssel waren natürlich bei mir.
Als ich dann nach ca. 15 Minuten mit den anderen kam hatte meine Gudrun nicht nur getrunken sondern auch schon den Nierengurt angelegt, Halstuch um gebunden und die Handschuhe an.
Wie konnte das gehen, die Sachen waren doch alle im verschlossenen Koffer und die Schlüssel waren doch in meinem Besitz.
Nachdem ich sie wohl reichlich dusselig angeschaut habe erzählte sie mir das Gerd (er hat die gleichen Koffer) zu ihr sagte:" Warte, ich schließe dir die Koffer auf."
Und tatsächlich, die Schlüssel passten.
Die Ausfahrt endete dann bei Burkhard auf dem Hof wo der Grill angeschmissen wurde.
Gudrun drängte schon immer: 
"Lass uns los fahren, schau mal das bezieht sich, wir werden nass."
Aber wie das so ist bei uns Männern........
Eine Zigarette und noch eine..........
Als wir dann endlich los fuhren fing es etwas an zu tröpfeln, aber das ist ja nicht weiter schlimm.
Aber es wurde schlimm!!!!!!
Es zog ein Sturm mit gewaltigen Regengüssen auf.
Hinter Celle war es dann so schlimm (umgestürzte Bäume auf der Straße, wir nass bis auf die Knochen) das wir beschlossen unter dem Dach eine Tankstelle das Unwetter abzuwarten, was auch gut und vernünftig war obwohl wir nur noch 20 km bis nach Hause hatten.
Dieses war übrigens Gudrun´s 1. Ausfahrt auf der Dicken und sie meinte im nach hinein:
Nun kann ich immer mit, schlimmer kann es nicht werden.

Mein 2. Schlüsselerlebnis hatte ich 2006 in Belzig.
Irgendwie sind wir auf das Thema mit gleichen Schlüsseln gekommen und ich erzählte von dem Erlebnis mit meinen Koffern.
Wie ich dann darauf gekommen bin meinen Valk-Schlüssel mal bei den ca. 20 dort stehenden Valk´s zu probieren weiß ich nicht mehr genau.
Mein erstaunen war recht groß als ich mit meinem Schlüssen Brösels Valk starten konnte.
Mein Schlüssel passt auch an seinem Lenkradschloss und bei seinen Koffern.
Da ich aber eine deutsche Version mit separat angeschafften Koffern habe passt sein Schlüssel nur bei mir im Zündschloss.

Mein glücklichstes Erlebnis mit meiner Valk hatte ich auf der Abschlussfahrt der Nordlichter im Jahre 2004.
Wir hatten einen super Tag am Steinhuder Meer verbracht und waren auf dem Rückweg.
Die letzten ca. 40 km nach Hause fuhren dann nur noch Ede mit Gunda und ich (Gudrun war zu Hause geblieben).
Ca.17 km vor Hankensbüttel kamen uns in einer Kurve ein Notarztwagen und ein Krankenwagen entgegen. 
Ich fuhr in der Straßenmitte da Ede vor mir rechts fuhr und davor fuhren 2 Pkw.
Als ich den Notarztwagen sah hab ich automatisch dort hin geschaut.
Als ich wieder nach vorne blickte sah ich nur noch Bremslichter da der ersten Pkw-Fahrer wohl meinte er müsse eine Vollbremsung machen wenn ihm ein Krankenwagen mit Blaulicht entgegen kommt.
Ich dann auch voll in die Bremsen, wobei ich auf die Gegenfahrbahn geriet. 
Zum Glück waren aber der Krankenwagen und der Notarztwagen in dem Moment vorbei.
Jedoch kam da noch ein Auto so das ich entscheiden musste den frontal zu nehmen oder lieber auf das Auto auf meiner Straßenseite hinten auf zu fahren.
Ich entschied mich für die 2. Möglichkeit.
Mittlerweile hatte ich Ede schon überholt und eine ca. 10 Meter lange Bremsspur und einen netten Funkenflug auf der Strasse hinterlassen.
Ich bin dann quer auf der Strasse zwischen Ede und dem sich davor befindendem Auto in Richtig Feld geschossen.
Glück gehabt schoss mir durch den Kopf, du kommst an dem Auto vorbei...............
Aber was ist das????????
Ein tiefer Graben zwischen Strasse und Feld!!!!!!!!
Wie ich es geschafft habe die Dicke dann kurz vor dem Graben nach links zu ziehen um dann neben dem Auto auf dem Seitenstreifen zum stehen zu kommen weiß ich bis heute nicht.
Scheinbar habe ich instinktiv alles richtig gemacht ud habe einen tollen Schutzengel gehabt.
Ede und Gunda meinten nachher beide sie hatten mir schon keine Chance mehr gegeben und jeden Moment mit meinem Abflug gerechnet.

P.S. Bei dem Manöver wurden dann auch meine Motorradstiefel etwas in Mitleidenschaft gezogen.
Mit etwas Spezialkleber hab ich die Sohle dann selber wieder angeklebt.
Hat auch 2 Saison´s gehalten.
Vor dieser Saison hatte ich mich schon damit abgefunden mir neue kaufen zu müssen was bei Schuhgröße 50 nicht ganz einfach ist. 
Geht mal zu Louis, nur Motorradstiefel in Kindergröße haben die da stehen, bis max. Gr. 47.
Aber da fiel mir ein das es ja jemanden im VRCC gibt der sich mit der Reparatur von Schuhen auskennt..........

Ein dickes Danke an dieser Stelle noch einmal für die Reparatur!!!!!!!! 

Es gibt sicher noch einige Geschichten aus meiner Valk-Vergangenheit zu erzählen, mal schauen ob und wann ich weiter mache.

 

 

 

 

 

Was ich sonst noch zu diesem Thema erzählen möchte.

Auch ich möchte hier noch kurz das Moped zeigen mit dem ich begann mich zweirädrig motorisiert fort zu bewegen.
Auch bei mir war es eine 50er Kreidler Florett wie auf dem Foto zu sehen ist.
War schon ne geile Zeit.
Ich hatte noch nicht mal den Führerschein, musste aber natürlich mit dem Moped schon fahren.
Es war im Sommer 1973 als es mich, nach einer kleinen Tour, wieder zu Hause auf dem elterlichen Hof angekommen, erwischte.
Ich wollte ganz galant die Kurve in den Schuppen nehmen und rutschte weg.
Als ich dann so da lag (die Kreidler immer noch zwischen den Beinen) merkte ich wie es verdammt heiß wurde am Bein.

Die Brandnarbe ziert heute immer noch meine Wade.

 


 

Was ich sonst noch zu diesem Thema erzählen möchte.

Die nächsten 2 Anekdoten stammen aus dem Jahr 2002 als Ede und ich mit unseren Valk´s unterwegs waren.

Auf einem Samstag im Juli machten wir eine kleine Tour die uns unter anderem nach Gifhorn zum Schützenfest führte.
Dort angekommen parken wir unsere Moped´s direkt neben dem Fahrräder weil.............
dort war der Eingang auf den Festplatz und die Besucher mussten somit direkt an unseren Bike´s vorbei.
Als wir dann unsere Runde über den Platz beendet hatten und zum Eingang zurück kamen standen bestimmt 15 Leute um unsere Moped´s.
Erst wollten wir gleich hin gehen aber dann stellten wir uns an eine Bierbude in unmittelbarer Nähe.
Da haben wir dann bestimmt ne halbe Stunde gestanden und die Leute beobachtet die um die Moped´s geschlichen sind um dann, als wieder ein paar mehr da waren ganz cool zu den Valk´s zu gehen, aufzusteigen und mit reichlich Gas abzufahren.

Das 2. Erlebnis hatten wir dann ca. 4 Wochen später an einem Einkaufsmarkt in Uelzen.
Als wir dort wieder heraus kamen standen 2 ältere Herren (geschätzte 75-80 Jahre) bei unseren Valk´s.
Als wir näher traten und sie bemerkten das es unsere waren haben sie uns gegenüber ihre Bewunderung ausgedrückt und erzählt das sie nach dem Krieg auch Motorrad gefahren sind, aber so etwas schönes noch nie gesehen haben.
Und dann sagte der eine zu mir:
Junge, (ich war 45 Jahre alt) sag mal, sind das wirklich 6 Zylinder?????
Es war wirklich schön die Freude in seinem Gesicht zu sehen als ich seine Frage bejahte. 

Auch ja, eines noch............

 

 

 


 

 

 

 

 

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